Maryam Sabri – Kunst im öffentlichen Raum

Im September kommen Solinger Künstlerinnen und Künstler, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, groß raus: Das Stadtmarketing lässt 38 Großflächen ebenso individuell wie artifiziell plakatieren. Oberbürgermeister Tim Kurzbach stellte die Aktion am 01.09.2020 vor – gemeinsam mit Dirk Balke, der als Gräfrather Künstler und Galerist die Kampagne angeregt hat.

Das Werk “Peace” von Maryam Sabri wird an der der Kieler Str. in Solingen gezeigt

Fotografie in den Ruinen des Darul Aman-Palastes in Kabul/ Afghanistan Der Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts! Pablo Picasso entwarf 1949 in Paris die Silhouette einer Taube für den Weltfriedenskongress . Seitdem ist die Friedenstaube ein weltweites Symbol für den Frieden und die Friedensbewegung . Dieses Foto zeigt eine Mauer aus den Ruinen des Darul Aman Palastes in Kabul. Anfang des 19.Jahrhunderts wurde der Palast in einer deutsch-afghanischen Kooperation erbaut. Noch heute steht ein großer Teil, des massiv gebauten, jedoch durch vier Jahrzehnte Krieg zerstörten Bauwerks. Bei einem Rundgang durch das ‚Lost Place’ entdeckte ich, auf einer mit Kugeln beschossenen und stark deformierten Mauer, diese gezeichnete Abbildung der Friedenstaube. Die Einschusslöcher sind kreativ in die Taube eingearbeitet. Diese Botschaft an der Mauer ruft die Fragilität des Friedens in unserem Bewusstsein auf. Der Erhalt des Weltfriedens liegt in unser aller Verantwortung, die wir aktiv und kollektiv schützen sollten. Frieden ist möglich!

Weiter Werke zu dem Thema von Mayam Sabri findet ihr hier in der VOSS gallery:

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CHRISTA HUBERTY

Man lebt nur zweimal? Warum so bescheiden, Herr Bond. Christa Huberty zeigt, dass es mehr Leben geben kann. Auch mehr Leben, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Was wie ein Rätsel klingt, ist in Wirklichkeit dessen Auflösung. Denn in der Vielfalt ihres Schaffens – Stil, Farbigkeit, Material, Genre – gibt es keinen singulären Roten Faden. Es gibt der Entwicklungsstränge viele.
Und doch sind sie irgendwie verwoben, weshalb eben das künstlerische Ausleben dieser Frau ein Vielfaches ist; Multitalent mag expressis verbis stimmen, ist aber fast zu banal, es so zu sagen.
Christa Huberty:

Malerin, Typografin, Fotografin, Modellistin, Grafikerin. Oder auch:

Drückt ihre Sichten, Gefühle, Gedanken, Weltbilder 2D & 3D aus. Mal zart, mal heftig. Mal freier Tanz der Phantasie, mal konstruktive Strenge, die ingeniöse Klarheit mit listigem optischen Schabernack verbindet. Weil eben das Leben (eines jeden Menschens, damit auch ihres) so mixbunt ist. Und dann steht eben mal die Botschaft im Vordergrund und will in Form gebracht werden. Oder aus dem Formen – sei es in irdischem Ton oder den Tönen der Farbpalette – tritt ein Sujet hervor, das als Motiv mit Augen und Gedanken der Betrachter entdeckt und verinnerlicht werden will.

Oder eben, das Medium – beispielsweise Fotografie – dient dazu, ganz neue Ebenen der schein-baren AugenBlicklichkeit zu kreieren. Fotos, die Gemälde sind. Oder reale optische Motivmixturen, die wie irreal erscheinen.
Weil die Künstlerin bei fotografischen Arbeiten auch die Möglichkeiten der digitalen Kreativität einbezieht, taucht sie in eine nächste Sphären-Ebene. Spätestens an dieser Stelle mag man ahnen, dass es doch ein Gemeinsames in all ihren Arbeiten gibt: Das Verlassen der Enge eines überkommenen, tradierten, dogmen-treuen Formalismus, der Kunst sein mag, aber nicht zwangsläufig Kreativität. Und vor dieser sprudelt sie einfach über. Übrigens mit bewundernswerter
Selbstdisziplin.
Wäre doch bloß dieses Wort nicht so völlig normal, „vielschichtig“ ist die am besten passende Vokabel, um Christa Huberty zu charakterisieren.

Egal, machen wir’s englisch und es klingt gut:
Multiple Layer Optical Art Performances. Na bitte, wer sagt’s denn!

TEXT: Hans-Georg Wenke https://www.facebook.com/hgwenke

Mal Form, mal Botschaft, mal Medium


Man lebt nur zweimal? Warum so bescheiden, Herr Bond. Christa Huberty zeigt, dass es mehr Leben geben kann. Auch mehr Leben, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Was wie ein Rätsel klingt, ist in Wirklichkeit dessen Auflösung. Denn in der Vielfalt ihres Schaffens – Stil, Farbigkeit, Material, Genre – gibt es keinen singulären Roten Faden. Es gibt der Entwicklungsstränge viele.
Und doch sind sie irgendwie verwoben, weshalb eben das künstlerische Ausleben dieser Frau ein Vielfaches ist; Multitalent mag expressis verbis stimmen, ist aber fast zu banal, es so zu sagen.
Christa Huberty:

Malerin, Typografin, Fotografin, Modellistin, Grafikerin. Oder auch:

Drückt ihre Sichten, Gefühle, Gedanken, Weltbilder 2D & 3D aus. Mal zart, mal heftig. Mal freier Tanz der Phantasie, mal konstruktive Strenge, die ingeniöse Klarheit mit listigem optischen Schabernack verbindet. Weil eben das Leben (eines jeden Menschens, damit auch ihres) so mixbunt ist. Und dann steht eben mal die Botschaft im Vordergrund und will in Form gebracht werden. Oder aus dem Formen – sei es in irdischem Ton oder den Tönen der Farbpalette – tritt ein Sujet hervor, das als Motiv mit Augen und Gedanken der Betrachter entdeckt und verinnerlicht werden will.

Oder eben, das Medium – beispielsweise Fotografie – dient dazu, ganz neue Ebenen der schein-baren AugenBlicklichkeit zu kreieren. Fotos, die Gemälde sind. Oder reale optische Motivmixturen, die wie irreal erscheinen.
Weil die Künstlerin bei fotografischen Arbeiten auch die Möglichkeiten der digitalen Kreativität einbezieht, taucht sie in eine nächste Sphären-Ebene. Spätestens an dieser Stelle mag man ahnen, dass es doch ein Gemeinsames in all ihren Arbeiten gibt: Das Verlassen der Enge eines überkommenen, tradierten, dogmen-treuen Formalismus, der Kunst sein mag, aber nicht zwangsläufig Kreativität. Und vor dieser sprudelt sie einfach über. Übrigens mit bewundernswerter
Selbstdisziplin.
Wäre doch bloß dieses Wort nicht so völlig normal, „vielschichtig“ ist die am besten passende Vokabel, um Christa Huberty zu charakterisieren.

Egal, machen wir’s englisch und es klingt gut:
Multiple Layer Optical Art Performances. Na bitte, wer sagt’s denn!

Frank Voß Rush Hour

In unvorstellbarer Geschwindigkeit rasen wir aneinander vorbei in unendliche Weiten – nur fort, so schnell wie möglich. Ganz nah, doch trotz allem nicht zu erkennen. Das Tempo lässt ihr Bild verschwimmen. Konturen lösen sich auf. Übrig bleibt ein dicker Pinselstrich in undefinierbaren Farben –einem Aquarell gleich, nur viel schneller.

Eine nicht verpixelte Raserei, eine virtuelle Fahrt durch das Netz der U-Bahnen in der Rush Hour. Schneller als die Zeit brausen die metallenen Hohlkörper auf Schienensträngen ihrem Ziel entgegen.

Bisweilen fahren sie nebeneinander, kurze Zeit nur – zu kurz für ein optisches Abenteuer. Hin und her – her und hin, vor und zurück, und wieder zum Anfang. Oder ist es das Ende?

Abrupt bleiben sie stehen. Nichts rührt sich mehr. Ein Blick auf die Anzeigetafel verrät: „COVID-19“.

Und die Welt steht still!

Bestellung https://www.artflakes.com/de/shop/fvoss/rush-hour

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Virtuelle Vernissage des KUNSTRAUM Solingen


Das Innen muss nach außen – der „Kunstraum Solingen“